Antimikrobielle Resistenzen (AMR) in der Umwelt – insbesondere in Wasser, Boden und Wildtieren – sind heute von globaler, strategischer Bedeutung. Sie werden als Teil des „One Health“-Ansatzes betrachtet, da resistente Keime und Gene (ARGs) über die Umwelt zwischen Mensch, Tier und Ökosystemen zirkulieren. Die Umwelt ist nicht nur ein passiver Empfänger, sondern fungiert als Speicher und „Labor“ für die Weiterentwicklung von Resistenzen.
Dieses spannende Thema soll in einer diesjährigen Vortragsreihe „AMR im One Health Kontext“ aufgegriffen werden:
Teil 1: AMR und Wasser, 1. April
Teil 2: AMR und Böden und Landwirtschaft, 1. Juli
Teil 3: AMR und Wildtiere, Termin im Herbst
13:00 Uhr Eröffnung und Einführung
Anett Wagemann – Koordinatorin One Health Platform, Standort Helmholtz Institut für One Health
Vortragsmoderation Dr. Alexandra Bahr, Helmholtz Institut für One Health Greifswald
Kurzvorstellung der One Health Platform
13:10 – 13:45 Uhr Vortrag: Vorhersage der Ausbreitung von antimikrobieller Resistenz in der Umwelt auf Grundlage ökologischer und evolutionärer Mechanismen
Dr. Uli Klümper, Technische Universität Dresden, Professur für Limnologie (Gewässerökologie)
13:45 – 14:15 Uhr Vortrag: Die Ostsee als Hotspot für AMR? Erkenntnisse aus der One-Health-Überwachung
Dr. Alexandra Bahr, Helmholtz Institut für One Health Greifswald, Mikrobiologin
14:15 – 14:45 Uhr Vortrag: Next-Generation-Sequencing in der AMR-Forschung – Möglichkeiten und Herausforderungen im Umweltkontext
Dr. Ulrike Löber, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft, XX
14:45 – 15:00 Uhr Abschließende Diskussion
15:00 Uhr Verabschiedung
Die Vorträge finden in deutscher Sprache statt. Der Zugangslink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung (nach Anmeldung) zugeschickt.