Der "One Health Implementation Guide" von der GIZ
One Health erkennt die enge Verbundenheit der Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen an. Herausforderungen wie Zoonosen, antimikrobielle Resistenzen (AMR), Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Lebensmittelsicherheit lassen sich entsprechend des One-Health-Ansatzes besser bewältigen, wenn verschiedene Fachrichtungen und Sektoren gemeinsam handeln.
Aber wie lässt sich der One-Health-Ansatz in der Praxis anwenden? Dieser Frage widmet sich der One Health Implementation Guide for Practitioners, den die Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), konkret das Sektorvorhaben One Health (G110), erstellt hat.
Was ist enthalten?
Es handelt sich dabei um einen praxisorientierten Leitfaden, der Projektverantwortliche dabei unterstützten soll, den One-Health-Ansatz in Entwicklungsprojekten umzusetzen. Dabei bündelt er Erfahrungen aus weltweiten Projekten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und wurde in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden aus GIZ-Projekten entwickelt, um vorhandenes Wissen und praktische Erfahrungen systematisch zu dokumentieren und anderen Projektteams zugänglich zu machen. Er ist als Sammlung eigenständiger Module aufgebaut, die unabhängig voneinander genutzt werden können. Die einzelnen Themenbereiche sind in „Technical Topics“ und „Overarching Topics“ untergliedert. Sie enthalten unter anderem fachliche Erläuterungen, Verweise auf wissenschaftliche Quellen, Erfahrungen aus der Projektpraxis und Beispiele für die Umsetzung.
Wem hilft es?
Die primäre Zielgruppe sind Projektplanende, Projektmanagerinnen und Projektmanager sowie Fachkräfte, die Entwicklungsprojekte konzipieren und umsetzen und den One-Health-Ansatz in ihre Arbeit integrieren möchten.
Der Leitfaden kann in verschiedenen Phasen der Projektarbeit eingesetzt werden – von der Planung über die Umsetzung bis zur Weiterentwicklung bestehender Maßnahmen.
Weitere Informationen finden sie hier: https://onehealth-implementation-guide.org/